Indianerzelten mit der Jugendgruppe des SV Wolthausen

Am 13.9.2008 fuhren wir mit 6 Kindern aus unserer Schießgruppe zum Zelten nach Wolthausen. Um 13 Uhr trafen wir uns am Sportheim, um gemeinsam hinzufahren. Die Stimmung und das Wetter waren super, und alle waren total aufgeregt.

Nachdem wir angekommen waren, ging es ans Zelte aufbauen, wo natürlich alle mit anfassten. Nach nur 90 Minuten war das Werk vollbracht, und unser "Indianerdorf" war fertig. Dann ging es ans Kennenlernen, denn wir waren nicht die einzigen. Es waren auch Kinder aus Wolthausen und aus Groß Hehlen dabei.

Um 16 Uhr fand dann eine kleine Rallye statt. Die Kinder teilten sich in Gruppen auf, und mußten verschiedene Stationen durchlaufen, wo sie ein wenig Einblick in das Leben der Indianer bekamen. Unsere Kinder bildeten zwei Gruppen. Marina, Katharina, Leonie und Sabrina nannten sich "Die Krieger". Philip und Marcel waren mit zwei Kindern aus Groß Hehlen in einer Gruppe, die sich "Die Bogenschützen" nannten. An den verschiedenen Stationen mussten sie in zwei Minuten Perlen auffädeln. Beim Angeln ging es darum, welche Gruppe in zwei Minuten die meisten Fische fängt, sie mußten sich auf " Büffeljagd" begeben, und einen Bären mit Pfeil und Bogen "erlegen". Zum Schluß wurde dann ihr Wissen über Indianer getestet.

Bevor es zur Siegerehrung ging, wurde den Kindern gezeigt,wie die Indianer damals Feuer machten. Es hat auch super geklappt, mit dem Feuer, obwohl Jens uns nicht versprechen konnte, das es funktioniert. Aber das Glück war auf unserer Seite. Dann ging es zur Siegerehrung der Rallye. Jedes Kind bekam eine echte Feder von einem Steinadler. Die Erstplazierten bekamen eine rot eingefärbte Feder von einem Steinadler. Den 1. Platz belegten unsere "Bogenschützen", was uns sehr stolz gemacht hat.

Und da große Jäger großen Hunger haben, ging es dann auch gleich ans Essen. Es gab leckere Würstchen, zahlreiche Salate und Stockbrot. Während des Essens brachte uns der Spielmannszug Wolthausen ein kleines Ständchen. Nach dem Essen machten wir es uns alle am Feuer gemütlich. Gegen 22 Uhr erklärte uns Burckhardt, daß er gerne noch einen Wolf jagen möchte, da er nur ein Wolfsfell hatte. Es war bestes Jadgwetter. Windstill und Vollmond, was will man mehr. Also zogen wir alle zusammen los. Natürlich ohne Taschenlampen, wir wollten ja nicht entdeckt werden. Und wie wir so in dem Wald waren, hörten wir Geräusche, die wir so noch nie gehört hatten. Einige haben es ziemlich mit der Angst bekommen, aber wir sind zusammen in den Wald, und wir sind auch zusammen wieder raus gekommen.

Wir waren richtig froh, als wir unser Lager wieder sahen. Einen Wolf haben wir nicht gefangen, so einfach war das doch nicht. Wir setzten uns noch einmal ans Feuer, und Jens erzählte uns eine tolle Geschichte von den Indianern. Dann war es auch schon Zeit, ins Bett zu gehen, was auch alle in die Tat umsetzten. Nur, das Regina und ich die ersten waren, die eingeschlafen sind. Die Kinder fanden es natürlich toll. Man erzählte uns, das die kleinsten am längsten wach waren, aber ich kann das nicht bestätigen, ich habe ja schon geschlafen.

Morgens um 7 Uhr war die Nacht zu Ende. Zwar unfreiwillig, weil die Kinder uns geweckt haben, aber schlafen kann man ja bekanntlich auch noch zu Hause. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zusammen ans Packen. Leider war das schöne Wochenende nun zu Ende. Aber vielleicht kann man das im nächsten Jahr wiederholen, hier bei uns in Walle. Burckhardt hat versprochen, uns dabei zu helfen.

Einen ganz großen Dank möchten wir noch Burckhardt aussprechen. Er hatte die Idee mit dem Indianerzelten, und wollte uns dabei haben. Es war ein SUPER WOCHENENDE!!!!

Dankeschön auch an alle, besonders an Monika, die dazu beigetragen haben, daß das Wochenende so toll geworden ist.

Liebe Grüße, Eure Netti!

 

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